Projekt "Frauenpower im Vogtland"

Das Projekt

  • Die Bundesinitiative "Frauen in der Wirtschaft"  des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales  unterstützt Aktivitäten und Projekte in Deutschland, die die Entwicklung der Gleichstellung in den Unternehmen und Einrichtungen fördern. 
  • Auch für die Region des Vogtlandes ist es für den Zeitraum 2013/2014 gelungen  mit einem dem Gedanken der  Bundes-initiative entsprechendem Inhalt  und Handlungsfeld  im Projekt "Frauenpower im Vogtland" zur Stärkung der Handlungskompetenz  betrieblicher Akteure zur Förderung der Chancengleichheit von Frauen in Unternehmen insbesondere bei der Stärkung der Aufstiegsorientierung und Aufstiegsbereitschaft weiblicher Beschäftigter beizutragen.

Die Ziele

  • Sensibilisierung der KU für die Förderung und Entwicklung von weiblichen Arbeitnehmerinnen zu Führungs- und Fachkräften
  • Erarbeitung von strategischen Personal-konzepten zur schrittweisen Entwicklung von Arbeitnehmerinnen für Führungsaufgaben in den ausgewählten KU (KU=Kleinunternehmen = 10-50 Beschäftigte)
  • Beschreibung der Situation der Erwerbstätigkeit und der Gleichstellung von Frauen in KU im Vogtlandkreis und Erarbeitung einer Studie für den Vogtlandkreis
  • Gewinnung von KU für die Mitarbeit am Projekt mit den Schwerpunkten Erfassung der Situation und Durchführung des betrieblichen Nachwuchskräfte-Mentorinnen-Programms
  • Verbreitung von Vorbildunternehmen des Vogtlandkreises durch eine gezielte Öffentlichkeitsarbeit unter Nutzung der vorhandenen Medien
  • Organisation und Durchführung von verschiedenen Aktivitäten  im Vogtlandkreis wie Bündelung der Kräfte, Gestaltung einer engen Zusammenarbeit mit strategischen Partnern, mit ausgewählten KU, Erfahrungsaustausche, Workshops, gezielte Öffentlichkeitsarbeit

 Die Aufgaben

  • Analyse der Personalsituation in den ausgewählten KU und Ableitung der weiteren Maßnahmen zur Entwicklung von weiblichen Fach- und Führungskräften
  • Erfassung der Meinung und der Daten zur Situation der Frauenbeschäftigung in KU sowie Einbindung der betrieblichen Akteure in die Auswertung und in die Erstellung der Studie für den Vogtlandkreis
  • Umsetzung des Nachwuchskräfte-Mentoring-Programms  in ausgewählten KU zur Vorbereitung von weiblichen Fachkräften auf die Übernahme einer Führungsfunktion in dem Unternehmen
  • Erarbeitung eines auf das Unternehmen zugeschnittenen Konzeptes zur Personalentwicklung
  • Befragung einer größeren Anzahl von KU des Vogtlandkreises zur Situation bei der Entwicklung von weiblichen Fach- und Führungskräften für die Unternehmen
  • Durchführung von Qualifizierungsmaßnahmen zur Entwicklung der weiblichen Fach- und Führungskräfte in den ausgewählten KU

Die Umsetzung

  • Zeitnahe Kontaktierung von KU des produzierenden und verarbeitenden Gewerbes im Vogtlandkreis  wegen der kooperativen Mitarbeit am Projekt
  • Auswahl von KU für die Mitarbeit am Nachwuchskräfte-Mentoring-Programm, an der Fachkräfteentwicklung am konkreten Fall einer weiblichen Nachwuchskraft oder an der Befragungsstudie für den Vogtlandkreis
  • Abschluss von Kooperationsvereinbarungen mit den ausgewählten KU zur Befragungsstudie bzw. zur Mitarbeit am Mentoring-Programm
  • Durchführung des Nachwuchskräfte-Mentoring-Programms über einen Zeitraum von 12 Monaten
  • Durchführung der Befragungen in den ausgewählten KU zur Situation der weiblichen Fach- und Führungskräfte-entwicklung im Vogtlandkreis
  • Auswertung der Ergebnisse aus Mentoring und Befragungen

 

Die Kooperationspartner

Projektträger:

Fördergesellschaft für berufliche Bildung Plauen-Vogtland e.V.
Dobenaustr. 80
08523 Plauen

Projektleiterin: Frau Annett  Schmidt


phone.: 03741 12 61 06
mail: fg.schmidt(at)fg-bildung.de

in Kooperation mit:

Unternehmerverband Sachsen
Projektentwicklungs- & Verwaltungsgesellschaft mbH

Marianne-Brandt-Str. 4
09112 Chemnitz

phone.: 0371 49 51 29 12
mail: chemnitz(at)uv-sachsen.org

Förderhinweis:

Das Projekt wird gefördert im Rahmen der Bundesinitiative "Gleichstellung von Frauen in der Wirtschaft" (www.bundesinitiative-gleichstellen.de).
Entwickelt wurde das Programm vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) gemeinsam mit der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) und dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB).
Das Programm wird finanziert aus Mitteln des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales sowie des Europäischen Sozialfonds (ESF).